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Kolumne - Teil 1

 

Definition Emo

Datum: 20. Mai 07/72 Kilo

Uhrzeit: 18:50 (schon?!)

Mood: Gelangweilt

Musik: Garten

So lange habe ich nichts mehr geschrieben und ich frage mich ob das überhaupt jemand liest, dank der Überschrift. Emo. Jaja viele werden jetzt die Augen verdrehen, andere genervt eine andere Seite aufrufen und wieder andere können bzw. wollen sich eher mit diesem Begriff identifizieren. Definition Emo: Hobbies sind scheiße drauf sein, Depression, schwarz und heulen. So kann man das grob zusammenfassen in der Allgemeinheit. Wikipedia, unsere geliebte freie Enzyklopädie, in der jeder Volldepp schreiben kann was er will und es damit vielleicht sogar noch in ein Schülerreferat schafft, definiert die ganze Sache so:

"Während Punk und Hardcore in der Regel bestimmte politische bzw. gesellschaftliche Missstände behandeln, beziehen sich die Texte im Bereich Emo mehr auf die von Depressionen und Selbstmitleid geprägte Gefühlswelt des Sängers oder Komponisten. Dies spiegeln auch die Musik und der Gesang selbst wider, die im Vergleich zum klassischen Punk und Hardcore wesentlich emotionaler sind[...]"

Womit wir bereits beim ersten Punkt wären: Emo ist eigentlich nur Musik. Die Texte und das ganze Drumherum sind, wie bereits gesagt, nur depressiver. Der zweite Punkt ist dann eine logische Schlussfolgerung aus dem ersten. Musik hat die Menschheit schon immer beeinflusst. In den 20ern war es der Jazz, 50er Rock'n'Roll und 90er Britpop, um nur einige Beispiele zunennen. Der dritte Punkt wäre dann die beliebte Zielgruppe im Alter von 12-16 Jahren, die alles tut was man ihnen vormacht. Die die sich noch in einer Phase befinden in der sie nach der eigenen Persönlichkeit suchen. Und die Medienwelt gibt sie ihnen.

Das soll aber jetzt nicht heißen, dass ich alle Emos in Schutz nehme, besonders nicht die Wannabes, die mal so gar nicht Mainstream sein wollen, es aber sind. Ich versuche nur zu verstehen, wie man freiwillig depressiv sein kann. Das Leben ist schön. Und man lebt es nur einmal. Wozu also seine Jugend mit Trauern verschwenden? Und noch dazu sollte man seine eigene Meinung vertreten und nicht die der geldgeilen Manager.

 

 

Das Leben in einer Komödie

Datum: 2. April 07/73 Kilo

Uhrzeit: 23:15

Mood: Müde

Musik: TV

Haben wir uns nicht alle schon mal gefragt wie es wäre in einer Komödie zu leben? Zu jeder Situation läuft die passende Musik im Hintergrund, kurvige Frauen à la Bridget Jones bekommen Traumkerle ab, in peinlichen Situationen wird alles mit Humor genommen und diese Situationen sind genau diese in denen sich der Mann in die Frau verliebt. Wenn wir einem Fremden auf der Straße unseren leckeren Starbuckskaffee über das Hemd o.ä. leeren, bekommen wir nur ein lautes "Können Sie nicht aufpassen?" zur Antwort anstelle von einem atemberaubenden Blick der Eisberge zum schmelzen bringt. Sogar Bauch-weg-Oma-Unterwäsche wird vergöttert. Im realen Leben totale Liebestöter. Außerdem haben die Hauptdarstellerinnen immer die passenden Antworten auf den Lippen, während die realen Menschen verzweifelt und mit viel Gestotter den dümmsten Satz ihres Lebens von sich geben...

Zurück zur Musik: Wäre es denn nicht wunderbar im Regen zu spazieren und dabei läuft "It's Raining Man" von den Weather Girls? Oder man sitzt bei einem romantischen Date und hört im Hintergrund "You and I" von Michael Buble? Ein toller Gedanke! Vielleicht sollte die Industrie mal so einen Chip erfinden, den man sich ins Ohr einpflanzen lassen kann. Dieser Chip kann die Gefühle "messen" und spielt dann zu jeder Gefühlslage den passenden Lieblingssong ab. Das wär mal eine Erfindung, die die Menschheit durchaus weiterbringen würde. Klar könnte man auch die umständliche Variante nehmen und mit einem MP3-Player diese Atmosphäre zu schaffen. Aber seien wir mal ehrlich, sieht ein Stöpsel im Ohr beim Date romantisch aus? Sicherlich nicht. Also liebe Wissenschaftler ihr wisst was ihre zutun habt.

Und überhaupt und sowieso is die Sache mit der Liebe in einer Komödie viel einfacher. Da wird noch um die Frau geprügelt (nicht in allen, aber in vielen), die Männer liegen einem zu Füßen (auch wenn Frau und Mann sich am Anfang grundsätzlich hassen. Aber heißt es nicht was sich neckt, das liebt sich?!) und schon nach 3 Tagen weiß der Traumprinz: Sie ist the one and only (auch wenn er sie danach anlügt/betrügt/verlässt etc. und am Ende lässt er die Megachance für eine riiiießen Karriere platzen, nur damit er mit ihr zusammenleben kann).

Also Ladies lasst uns nach Hollywood ziehen!

Princesses

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